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Beschneidung / Laserbeschneidung beim Mann

Gründe für eine Beschneidung

Eine Beschneidung erfolgt zumeist auf Grund einer therapiebedürftigen Vorhautenge. Die Beschneidung kann aber auch als Wunschbeschneidung z.B. aus religiösen oder kosmetischen Gründen erfolgen. Bei Kindern sind in diesem Falle die gesetzlichen Regelungen und die Vorgaben der Leitlinien zu beachten.

Wie kommt es zur Vorhautverengung?

Bei der Vorhaut handelt es sich um einen sackförmigen Hautanteil, der die Eichel schützt. Eine Vorhautenge kann angeboren bestehen oder später neu auftreten. Bei Neugeborenen und kleinen Kindern besteht fast immer eine sogenannte „physiologische Phimose“. Diese ist nicht therapiebedürftig. Als Ursachen der später beginnenden Vorhautenge werden Haut- und Unterhautveränderungen und Vernarbungen durch Verletzungen oder Entzündungen diskutiert.

Welche Operationsmöglichkeiten bestehen?

  1. Sparsame Beschneidung (plastische Zirkumzision)
  2. Radikale Beschneidung (vollständige Zirkumzision)
  3. Erweiterungstechniken (Präputiumplastik)

Risiko der Operation?

Bei jeder operativen Therapie bestehen gewisse Risiken. Diese teilen sich erstens in allgemeine OP-Risiken auf wie allergische Reaktion, Nachblutung, Infektion und Wundheilungsstörung. Zweitens können die von der jeweils durchgeführten OP abhängigen Komplikationen (spezifische OP-Risiken) auftreten. Diese sind bei der Beschneidung unter anderem Entfernung von zu wenig oder zu viel Vorhaut, Asymmetrie des Vorhautrestes, Gefäß-/Nerven- und Harnröhrenverletzung und die Bildung einer Engstelle der äußeren Harnröhrenöffnung.

In welcher Narkoseform kann die Operation durchgeführt werden?

Die Zirkumzision kann sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Vollnarkose in unserem zertifizierten OP durchgeführt werden. Eine örtliche Betäubung ist in unserer Praxis bei Kindern nicht möglich.

Laserbeschneidung

Die Beschneidung wird zumeist mit einem Skalpell durchgeführt. In unserer Praxis besteht die Besonderheit, dass die OP auch in Lasertechnik angeboten werden kann. Mit dem modernen CO2-Laser wird hierbei die Haut berührungsfrei durch einen sehr feinen Laserstrahl durchtrennt. 

Mit dem Werkzeug Laser kann feiner gearbeitet werden, als mit jedem sonstigen konventionellen Operationsinstrument.

Vor der Operation

Wir führen vor der Operation mit Ihnen Aufklärungs- und Informationsgespräche durch. Je nach Befund wird dann das für Sie richtige Vorgehen mit Ihnen diskutiert werden. Die Operation erfolgt dann in dem praxiseigenen zertifizierten Operationssaal. Nach der OP können Sie sich in unserem Aufwachraum entspannen bis Sie dann nach Hause gehen.

Nach der Operation

Wenn die Operation in Narkose durchgeführt wurde können Sie – nachdem Sie sich im Aufwachraum ausreichend erholt haben – mit einer Begleitperson nach Hause gehen. Alleine dürfen Sie dann nicht Auto fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Findet die Operation in lokaler Betäubung statt können Sie nach einer kürzeren Überwachungszeit selbst nach Hause gehen oder fahren.

In den nächsten ein bis zwei Wochen sollten Sie auf sportliche Aktivitäten oder schwere körperliche Arbeit verzichten. Im Falle von leichten Schmerzen genügt in aller Regel ein mildes Schmerzmittel. Viele Patienten verspüren keine Schmerzen.

Duschen ist am 2. Tag nach der Operation wieder möglich, Baden und Saunieren sollte aber für 2-3 Wochen unterlassen werden. Eine UV-Licht-Exposition (Sonne, Solarium) ist sogar für einen längeren Zeitraum nicht zu empfehlen, da eine Hautpigmentveränderung auftreten könnte.

Bei auftretenden Komplikationen können Sie sich natürlich jederzeit bei uns melden und müssen nicht bis zum nächsten Kontrolltermin warten.

Narkoseformen

Die Operation kann bei uns in örtlicher Betäubung oder in Kurznarkose durchgeführt werden.

Wir freuen uns über ein persönliches Gespräch!

Rufen Sie uns an

Wir sind erreichbar unter:

07154 997 96 88